Rieben Geschichte

Aus der Riebener Geschichte

riebener_see_2comp.jpg Rieben ist eine Siedlung aus slawischer Zeit, an einen Fischreichen See gelegen und eben danach benannt. Sie hieß ehemals “Ryba“, im Slawischen  „Fisch“. Der Ortsname hat sich nicht viel gewandelt. Aus Ryba wurde Rieben. Jetzt ist es ein Straßenangerdorf an der Verbindungsstraße L 73 Michendorf – Luckenwalde gelegen.
Erstmals 1335 wird ein Lehnsherr erwähnt. Abgaben hatte das Dorf an die Kirche in Treuenbrietzen zu geben. Ackerbau, Bienenzucht und Weinbau werden in Beiträgen zur Geschichte von P. Schmidt benannt. Auf der östlichen Seite des Dorfes liegt der See mit seinen Niederungen und einer Fülle von verschiedenartigen  geschützten Vögeln und Pflanzen.
landgasthof_rieben_kirche_2_comp.jpg Zur westlichen Seite hin kommt man gleich vom Dorf in den Wald. Wege führen nach Wittbrietzen  und Elsholz. In Richtung Schönefeld liegt der Weinberg, ein Ackerstück, auf dem in früherer Zeit Wein angebaut wurde. Die Pfarrer waren angewiesen, den Messwein selbst zu keltern. Sie wurden von der Synode in Brandenburg ermahnt (Dukument vom 17.3.1339), den Abendmahls und Messwein sorgfältig zu behandeln. Rieben blieb bis 1539 Pfarrdorf mit zwei  Hufen Acker. Das bestehende Küsterhaus wurde von da an als Schule genutzt. Während der Reformation kam Rieben zum Filial  Elsholz. Das Pfarrland wurde1748 unter Friedrich den II mit vier Kolonistenfamilien besiedelt.
Die ehemalige Windmühle steht nicht mehr.
Rieben _Dorf_2.jpg In der Dorfschmiede brennt schon lange kein Schmiedefeuer mehr. Aber der Landgasthof, der viele Jahre geschlossen wahr, hat wieder geöffnet. Um das Kriegerdenkmal und sein Umfeld kümmert sich der Seniorenklub. Eine neue Tafel mit Inschrift erinnert wieder an die Kriegstoten.
Die Gemeinde Rieben ist gewachsen, neue Häuser und Einwohner sind dazugekommen.

 
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